Warum Aufzugsgruben besonders gefährdet sindAufzugsgruben liegen meist unterhalb des Grundwasserspiegels oder in schlecht entwässerten Lehmböden. Durch Arbeits‑ und Bewegungsfugen sowie Wand‑Boden‑Übergänge dringt Feuchtigkeit ein, staut sich unter dem Fahrkorb und greift Stahlteile an. Schon wenige Millimeter Rost an Führungsschienen können den Anlagenbetrieb blockieren und teure Unterhaltskosten verursachen. Zudem droht bei Leckagen ein Öl‑Wasser‑Gemisch aus der Hydraulik ins Grundwasser zu gelangen – ein meldepflichtiger Umweltschaden.PU‑Gel‑Injektion statt AufstemmenUnser zweikomponentiges Polyurethan‑Gel HydroStop 430 wird durch 12 mm Packer rasterförmig in die Fugen injiziert. Das Gel reagiert variabel in 30 s – 3 min, schäumt maximal um Faktor 4 auf und bildet einen elastischen, wasserdichten Riegel, der Bewegungen bis ±25 % der Fugendimension aufnehmen kann. Druckwasserdichtigkeit bis 5 bar ist durch Prüfzertifikat MPA NRW …
Warum Aufzugsgruben besonders gefährdet sind
Aufzugsgruben liegen meist unterhalb des Grundwasserspiegels oder in schlecht entwässerten Lehmböden. Durch Arbeits‑ und Bewegungsfugen sowie Wand‑Boden‑Übergänge dringt Feuchtigkeit ein, staut sich unter dem Fahrkorb und greift Stahlteile an. Schon wenige Millimeter Rost an Führungsschienen können den Anlagenbetrieb blockieren und teure Unterhaltskosten verursachen. Zudem droht bei Leckagen ein Öl‑Wasser‑Gemisch aus der Hydraulik ins Grundwasser zu gelangen – ein meldepflichtiger Umweltschaden.
PU‑Gel‑Injektion statt Aufstemmen
Unser zweikomponentiges Polyurethan‑Gel HydroStop 430 wird durch 12 mm Packer rasterförmig in die Fugen injiziert. Das Gel reagiert variabel in 30 s – 3 min, schäumt maximal um Faktor 4 auf und bildet einen elastischen, wasserdichten Riegel, der Bewegungen bis ±25 % der Fugendimension aufnehmen kann. Druckwasserdichtigkeit bis 5 bar ist durch Prüfzertifikat MPA NRW bestätigt. Da alle Arbeiten von innen erfolgen, bleiben Schächte, Schächteinfahrten und Fahrkorbmechanik unangetastet – der Aufzug steht lediglich 24 Stunden still.
Vier Schritte zur trockenen Grube
1 | Vorbereitung: Der Fahrkorb wird auf oberstem Haltepunkt blockiert, der Schacht stromlos geschaltet, Öl‑Wannen abgedeckt. 2 | Bohrung & Packer: Im 20 cm‑Raster bohren wir 45° nach außen versetzte Kanäle bis in die Fugenebene und setzen Edelstahlpacker ein. 3 | Injektion: Das Gel wird unter 15 bar von unten nach oben gepumpt, bis Rückfluss an Nachbarpackern sichtbar wird. Ein fluoreszierender Indikator macht volle Gelverteilung sofort erkennbar. 4 | Verpresskontrolle & Versiegelung: Austretendes Gel entfernen, Bohrlöcher mit Schnellmörtel verschließen, Boden‑Wand‑Kehle mit flexibel verstärktem PMMA nachdichten.
Schnell zurück in Betrieb
Bereits nach 6 Stunden ist das Gel gegen Wasserbelastung stabil, nach 24 Stunden führt ein TÜV‑geprüfter Aufzugswart die Wiederinbetriebnahme durch. Die gesamte Maßnahme dauert – inklusive Reinigung und Funktionsprüfung – höchstens zwei Arbeitstage.
Langzeitgarantie & Monitoring
HydroStop 430 ist hydrolysebeständig und lösemittelfrei. Jede Grube erhält einen dauerhaften Monitor‑Packer, über den in Wartungsintervallen Dichtheitstests durchgeführt werden. Bei Abschluss eines Servicevertrags garantieren wir zehn Jahre Wasserundurchlässigkeit – inklusive kostenfreier Nachinjektion, falls sich Bauteilbewegungen verändern.