Warum jede Fuge zählt. In einem durchschnittlichen Schweizer Bad treffen 30 °C warme Duschluft, kalkhaltiges Spritzwasser und alkalische Reinigungsmittel aufeinander. Baumarkt‑Silikone verspröden dabei oft schon nach zwei Jahren. Auch kleinste Randablösungen von 0,2 mm wirken wie Kapillaren: Wasser wandert hinter die Fliesen, kondensiert, wird nicht mehr be‑ oder entlüftet und schafft für Schimmel ideale Wachstumsbedingungen. Schon ein befallener laufender Meter Fuge kann die Raumluft mit über 10 000 koloniebildenden Einheiten (KBE) kontaminieren. Frühzeitiger Austausch vermeidet Folgekosten von durchschnittlich 6 000 CHF für Komplettsanierungen und schützt die Gesundheit der Bewohner.Phase 1 – zerstörungsfreie Diagnose. Mit einem 4‑mm Digital‑Endoskop prüfen wir Übergänge zur Vorwandinstallation. Zusätzlich misst ein kapazitiver Restfeuchtesensor bis 30 mm Tiefe punktgenau den Feuchtegehalt des Estrichs. Diese Methode spart Zeit, …
Warum jede Fuge zählt. In einem durchschnittlichen Schweizer Bad treffen 30 °C warme Duschluft, kalkhaltiges Spritzwasser und alkalische Reinigungsmittel aufeinander. Baumarkt‑Silikone verspröden dabei oft schon nach zwei Jahren. Auch kleinste Randablösungen von 0,2 mm wirken wie Kapillaren: Wasser wandert hinter die Fliesen, kondensiert, wird nicht mehr be‑ oder entlüftet und schafft für Schimmel ideale Wachstumsbedingungen. Schon ein befallener laufender Meter Fuge kann die Raumluft mit über 10 000 koloniebildenden Einheiten (KBE) kontaminieren. Frühzeitiger Austausch vermeidet Folgekosten von durchschnittlich 6 000 CHF für Komplettsanierungen und schützt die Gesundheit der Bewohner.
Phase 1 – zerstörungsfreie Diagnose. Mit einem 4‑mm Digital‑Endoskop prüfen wir Übergänge zur Vorwandinstallation. Zusätzlich misst ein kapazitiver Restfeuchtesensor bis 30 mm Tiefe punktgenau den Feuchtegehalt des Estrichs. Diese Methode spart Zeit, Bauschutt und vermeidet unnötiges Herausstemmen von Fliesen. Liegt die Feuchte unter 2 CM‑%, genügt eine Fugensanierung; bei höherer Feuchte empfehlen wir ergänzende Trocknungsmaßnahmen.
Phase 2 – präzises Ausfräsen statt Herausschneiden. Diamantbestückte Fräswerkzeuge schneiden das alte Silikon millimetergenau heraus, ohne den Fliesenrand anzukratzen. Eine integrierte Absaugvorrichtung minimiert Staubbelastung um 98 %. Anschließend entfernen wir feinste Rückstände mit chirurgischen Edelstahlspateln und entfetten die Fugenflanken mit Isopropanol 70 %. Ein fungizider Primer blockiert Restsporen und erhöht die Adhäsion des neuen Dichtstoffs um 35 % gegenüber unbehandelten Untergründen.
Phase 3 – Premium‑Sanitärsilikon mit Anti‑Schimmel‑Formel. Unsere DIN EN 15651‑3 geprüften Silikone enthalten Breitband‑Biozide, wirken gegen über 40 Schimmelstämme und bleiben bei Temperaturen von –20 °C bis +80 °C dauerhaft elastisch. Eine Nanostruktur in der Oberfläche sorgt für Hydrophobierung: Wasser perlt ab, Kalk haftet kaum. Wir liefern über 30 RAL‑nahe Farbtöne – von klassischem Alpinweiß über elegantes Betongrau bis zu trendigem Mattschwarz.
Phase 4 – makellose Optik und Endkontrolle. Nach dem Einpressen modellieren unsere Fachleute eine gleichmäßig konkave Hohlkehle. Ein spezielles Glättmittel verhindert Randverfärbungen, und eine fluoreszierende Prüfflüssigkeit zeigt Lücken sofort an. Bereits 24 h später ist der Nassbereich wieder voll nutzbar. Abschließend dokumentieren wir die Arbeit mit Vor‑/Nach‑Fotos und einer Feuchtemessung. In einer Luzerner Eigentumswohnung sank die Sporenbelastung dadurch von 1 900 KBE auf 19 KBE/m³; der Feuchtegehalt der Wand reduzierte sich binnen 14 Tagen um 12 %. Die Maßnahme amortisierte sich innerhalb von 18 Monaten, weil eine teure Komplettsanierung vermieden wurde.