Warum stehendes Wasser Balkone zerstört. Fehlendes Gefälle und verstopfte Abläufe führen dazu, dass Regen länger als 24 Stunden auf der Oberfläche verbleibt. In den Fugen diffundiert Wasser in den Estrich, gefriert und sprengt Platten. Rost an Geländerstützen und Alu‑Schwellen ist die Folge. Zudem wächst Algenfilm – eine Rutschgefahr. Unser Entwässerungskonzept stellt das Soll‑Gefälle wieder her, ergänzt Linien‑ oder Punktrinnen und installiert Notüberläufe, um Wassersäcke bei Starkregen auszuschließen.Phase 1 – Gefälle‑Analyse & Hydraulik‑Simulation. Per 3‑D‑Laser wird eine Punktwolke erzeugt, die Gefälleabweichungen auf 2 mm genau zeigt. Hydrauliksoftware simuliert den maximalen Abfluss bei 50‑jährigem Regenereignis (KOSTRA‑Daten). So dimensionieren wir Rinnenquerschnitte exakt und vermeiden Unter‑ oder Überdimensionierung.Phase 2 – Untergrundvorbereitung. Unebenheiten bis 30 mm gleichen wir mit polymermodifiziertem Feinbeton aus (Druckfestigkeit 45 N/mm²). …
Warum stehendes Wasser Balkone zerstört. Fehlendes Gefälle und verstopfte Abläufe führen dazu, dass Regen länger als 24 Stunden auf der Oberfläche verbleibt. In den Fugen diffundiert Wasser in den Estrich, gefriert und sprengt Platten. Rost an Geländerstützen und Alu‑Schwellen ist die Folge. Zudem wächst Algenfilm – eine Rutschgefahr. Unser Entwässerungskonzept stellt das Soll‑Gefälle wieder her, ergänzt Linien‑ oder Punktrinnen und installiert Notüberläufe, um Wassersäcke bei Starkregen auszuschließen.
Phase 1 – Gefälle‑Analyse & Hydraulik‑Simulation. Per 3‑D‑Laser wird eine Punktwolke erzeugt, die Gefälleabweichungen auf 2 mm genau zeigt. Hydrauliksoftware simuliert den maximalen Abfluss bei 50‑jährigem Regenereignis (KOSTRA‑Daten). So dimensionieren wir Rinnenquerschnitte exakt und vermeiden Unter‑ oder Überdimensionierung.
Phase 2 – Untergrundvorbereitung. Unebenheiten bis 30 mm gleichen wir mit polymermodifiziertem Feinbeton aus (Druckfestigkeit 45 N/mm²). Danach wird eine haftvermittelnde PMMA‑Grundierung appliziert; sie bindet bereits nach 20 Minuten und erlaubt schnelle Weiterarbeit.
Phase 3 – Einbau der Rinnen. Wir setzen Edelstahl‑Linienrinnen (V4A) mit werkseitig verschweißtem Flansch ein. Der Anschluss an die Abdichtung erfolgt fugenlos mit Flüssigkunststoff, sodass keine Hinterläufigkeit entsteht. Für Balkone < 20 m² genügt meist eine Eckrinne plus Notüberlauf Ø 50 mm.
Phase 4 – Oberfläche & Kontrolle. Auf Wunsch folgt eine dekorative PU‑Beschichtung mit Rutschhemmung R11. Abschließend wird ein 30‑minütiger Stauwasser‑Test durchgeführt: 2 cm Wasseranstau, Nullverlust. In einem Referenzobjekt in Emmen sank die Feuchte in der Balkonplatte binnen vier Wochen von 4,1 CM‑% auf 1,4 CM‑% – gemessen mit CM‑Prüfung.