Warum klassische Dachbahnen versagenBituminöse Schweißbahnen und PVC‑Folien sind Jahrzehnte lang die Standardlösung für Flachdächer gewesen. UV‑Strahlung, Temperaturwechsel und mechanische Belastungen führen jedoch dazu, dass sich Nähte trennen, Bahnen schrumpfen und Blasen bilden. Das Resultat sind unsichtbare Undichtigkeiten, die Dämmung durchnässen, den Energieverbrauch erhöhen und schwere Bauschäden verursachen können. Eine moderne Abdichtung muss nahtlos, rissüberbrückend und dauerhaft elastisch sein – Kriterien, die Flüssigkunststoffsysteme aus PMMA zuverlässig erfüllen.PMMA: Hochleistung in RekordzeitPolymethylmethacrylat härtet chemisch und nicht physikalisch aus: Temperatur und Luftfeuchte haben kaum Einfluss auf die Reaktion. Bereits 60 Minuten nach dem Auftragen ist die Fläche regenfest, nach zwei Stunden voll begeh‑ und belastbar. Durch seinen niedrigen Modul kann PMMA Bewegungen des Untergrunds bis 2 mm dauerhaft aufnehmen und bleibt auch bei −30 …
Warum klassische Dachbahnen versagen
Bituminöse Schweißbahnen und PVC‑Folien sind Jahrzehnte lang die Standardlösung für Flachdächer gewesen. UV‑Strahlung, Temperaturwechsel und mechanische Belastungen führen jedoch dazu, dass sich Nähte trennen, Bahnen schrumpfen und Blasen bilden. Das Resultat sind unsichtbare Undichtigkeiten, die Dämmung durchnässen, den Energieverbrauch erhöhen und schwere Bauschäden verursachen können. Eine moderne Abdichtung muss nahtlos, rissüberbrückend und dauerhaft elastisch sein – Kriterien, die Flüssigkunststoffsysteme aus PMMA zuverlässig erfüllen.
PMMA: Hochleistung in Rekordzeit
Polymethylmethacrylat härtet chemisch und nicht physikalisch aus: Temperatur und Luftfeuchte haben kaum Einfluss auf die Reaktion. Bereits 60 Minuten nach dem Auftragen ist die Fläche regenfest, nach zwei Stunden voll begeh‑ und belastbar. Durch seinen niedrigen Modul kann PMMA Bewegungen des Untergrunds bis 2 mm dauerhaft aufnehmen und bleibt auch bei −30 °C elastisch. Anders als beim Heißbitumen entfallen offene Flammen; die Verarbeitungstemperatur liegt unter 10 °C.
Schicht für Schicht zum dichten Dach
Nach dem Entfernen loser Kiesauflagen und einer maschinellen Untergrundreinigung applizieren wir eine Schnellhärtungsgrundierung, die poröse Substrate verfestigt. Anschlüsse an Dacheinläufe, Attiken, Lüfter oder Klimageräte werden vliesarmiert vorgedichtet. Danach erfolgt der vollflächige Auftrag des PMMA‑Harzes in 2 Lagen – nass in nass eingearbeitetes Polyestervlies garantiert eine gleichmäßige Schichtdicke von mindestens 2,5 mm. Eine optionale Deckschicht mit Aluminiumpigment oder Reflexivgranulat reduziert die Dachtemperatur um bis zu 20 °C und verlängert die Lebensdauer der Dämmung erheblich.
Nachhaltig & wirtschaftlich
Da vorhandene Schichten selten entfernt werden müssen, entsteht kaum Bauschutt. Die Sanierung erfolgt geruchs‑ und emissionsarm, sodass darunterliegende Büros oder Wohnungen nutzbar bleiben. Die Systemgarantie von zehn Jahren kann durch Wartungsvertrag auf 20 Jahre verlängert werden. Dank verbesserter Dämmwirkung amortisiert sich die Investition häufig binnen acht Jahren durch eingesparte Heiz‑ und Kühlkosten.
Praxisbeispiel: 800 m² Verwaltungsdach
Bei einem Bürogebäude in Zürich dichteten wir 800 m² Bitumendach in nur drei Tagen ab – inklusive Entkiesung, Gefällespachtelung und Montage neuer Notüberläufe. Das Gebäude blieb während der gesamten Zeit in Betrieb. Eine Thermografiemessung sechs Monate später zeigte eine Oberflächentemperatur um 12 K niedriger als zuvor; Feuchtigkeitssensoren attestierten eine vollkommen trockene Dämmung.