Schwachstelle Wand‑/BodenanschlussIn Industriehallen treffen massive Sohlenplatten auf aufsteigende Betonwände oder Silosockel. Temperaturwechsel, Schwingungen von Maschinen und rangierende Stapler lassen die Wand‑/Bodenfuge arbeiten. Wenn der Dichtstoff aushärtet oder ausbricht, dringen Reinigungswasser und Chemikalien in den Estrich ein, unterwandern Bodenbeschichtungen und greifen die Bewehrung an. Rissige Fugen bilden zudem Stolperkanten, an denen Gabelstaplerreifen seitlich wegrutschen – ein ernstes Sicherheitsrisiko.PU‑Hybrid HB 600 – der Allround‑DichtstoffUnser einkomponentiges Hybrid‑Polyurethan HB 600 verbindet 50 N/mm² Druckfestigkeit mit 300 % Dehnung. Es haftet primerlos auf Beton, Epoxidbeschichtungen, Metall und sogar feuchtem Untergrund. Der Dichtstoff ist silikon‑, lösemittel‑ und isocyanatfrei (EMICODE EC1‑Plus) und deshalb in Lebensmittel‑ und Pharmaproduktion zugelassen. Chemische Beständigkeit gegen Hydrauliköl, Kühlschmiermittel und 10 % Natronlauge ist durch EN ISO 2812‑1 belegt.Sanierung in vier Arbeitsschritten1 | …
Schwachstelle Wand‑/Bodenanschluss
In Industriehallen treffen massive Sohlenplatten auf aufsteigende Betonwände oder Silosockel. Temperaturwechsel, Schwingungen von Maschinen und rangierende Stapler lassen die Wand‑/Bodenfuge arbeiten. Wenn der Dichtstoff aushärtet oder ausbricht, dringen Reinigungswasser und Chemikalien in den Estrich ein, unterwandern Bodenbeschichtungen und greifen die Bewehrung an. Rissige Fugen bilden zudem Stolperkanten, an denen Gabelstaplerreifen seitlich wegrutschen – ein ernstes Sicherheitsrisiko.
PU‑Hybrid HB 600 – der Allround‑Dichtstoff
Unser einkomponentiges Hybrid‑Polyurethan HB 600 verbindet 50 N/mm² Druckfestigkeit mit 300 % Dehnung. Es haftet primerlos auf Beton, Epoxidbeschichtungen, Metall und sogar feuchtem Untergrund. Der Dichtstoff ist silikon‑, lösemittel‑ und isocyanatfrei (EMICODE EC1‑Plus) und deshalb in Lebensmittel‑ und Pharmaproduktion zugelassen. Chemische Beständigkeit gegen Hydrauliköl, Kühlschmiermittel und 10 % Natronlauge ist durch EN ISO 2812‑1 belegt.
Sanierung in vier Arbeitsschritten
1 | Fräsen: Die bestehende Fuge wird V‑förmig 20 mm tief ausgeräumt und entstaubt.
2 | Haftzone anlegen: Flanken leicht angeschliffen und mit Ethanol gereinigt.
3 | Hinterfüllung: Geschlossenzelliger Rundschaum MK 15 definiert Geometrie 2 : 1.
4 | Verguss: HB 600 wird in einem Zug eingebracht und mit spezieller Hohlkehlkelle modelliert. Nach 60 Minuten bildet sich eine hauttrockene Oberfläche; volle Chemikalienbelastung ist nach 24 Stunden möglich.
Stoßfest & wartungsarm
Tests nach DIN EN 14188‑2 zeigen, dass HB 600 auch nach 1 Million Trittzyklen weder Haftablösungen noch Rissbildung zeigt. Die Shore‑Härte A 35 minimiert Randabdrücke von Polyurethan‑Vollgummirädern, gleichzeitig verhindert die geschlossene Oberfläche Kapillarsaugung. Eine optionale Silikatversiegelung erhöht die Härte auf Shore A 50 und erleichtert die Reinigung in Nasszonen.
Dokumentiert & garantiert
Haftzugproben ≥ 1,0 N/mm² werden bei jeder Baustelle entnommen und digital protokolliert. Bei Abschluss eines Wartungsvertrags garantieren wir acht Jahre Dichtigkeit; in dieser Zeit sind punktuelle Nachbesserungen bis 5 m kostenlos enthalten.