Risse sind der schnellste Weg für Wasser. Ob Setzungsriss im Keller, Schrumpfriss in der Bodenplatte oder Arbeitsfuge im Staukanal – eindringendes Wasser transportiert Chlorid‑ und Sulfationen in den Beton, fördert Bewehrungskorrosion und hebelt Frostsicherheit aus. Anhydrit‑Estriche verlieren Festigkeit, Natursteinmauerwerk versalzt. Unsere Injektionsabdichtung versiegelt Risse von 0,05 bis 20 mm Breite ohne Aufgraben – schnell, sauber, wirtschaftlich.Phase 1 – Diagnose & Rissklassifikation. Mithilfe Oberflächenlupe und Endoskop bestimmen wir Rissbreite, ‑tiefe und Verlauf. Feuchtesensoren prüfen aktive Wasserführung. Ein pH‑Test zeigt Karbonatisierung; Chlorid‑Streifen detektieren Tausalz. Je nach Lastfall wählen wir ein hydrophiles PU‑Schaumharz (schlagartig expandierend, für drückendes Wasser) oder ein niedrigviskoses Acrylgel (langsame Gelation, für Haarrisse).Phase 2 – Bohrbild & Packer setzen. Im 45°‑Winkel bohren wir 12 mm Löcher im Abstand von 12–15 …
Risse sind der schnellste Weg für Wasser. Ob Setzungsriss im Keller, Schrumpfriss in der Bodenplatte oder Arbeitsfuge im Staukanal – eindringendes Wasser transportiert Chlorid‑ und Sulfationen in den Beton, fördert Bewehrungskorrosion und hebelt Frostsicherheit aus. Anhydrit‑Estriche verlieren Festigkeit, Natursteinmauerwerk versalzt. Unsere Injektionsabdichtung versiegelt Risse von 0,05 bis 20 mm Breite ohne Aufgraben – schnell, sauber, wirtschaftlich.
Phase 1 – Diagnose & Rissklassifikation. Mithilfe Oberflächenlupe und Endoskop bestimmen wir Rissbreite, ‑tiefe und Verlauf. Feuchtesensoren prüfen aktive Wasserführung. Ein pH‑Test zeigt Karbonatisierung; Chlorid‑Streifen detektieren Tausalz. Je nach Lastfall wählen wir ein hydrophiles PU‑Schaumharz (schlagartig expandierend, für drückendes Wasser) oder ein niedrigviskoses Acrylgel (langsame Gelation, für Haarrisse).
Phase 2 – Bohrbild & Packer setzen. Im 45°‑Winkel bohren wir 12 mm Löcher im Abstand von 12–15 cm entlang des Risses. Schraubpacker aus verzinktem Stahl halten 200 bar Druck. Eine Quellzementspachtelung versiegelt Oberflächen, verhindert Harzverlust und zeigt Austrittspunkte während Verpressung.
Phase 3 – Injektion. Mehrstufige Hochdruckpumpe (0–200 bar) injiziert Harz bis Sättigungspunkt. PU‑Harz expandiert auf das bis zu 30‑fache Volumen, verdrängt Wasser und verankert sich formschlüssig in Kapillaren. Acrylgel diffundiert in feinste Haarrisse < 0,1 mm und bildet nach Gelation einen elastischen Hydrogel‑Körper. Temperatur‑geregelte Heizung hält Harze bei 25 °C, sichert konstante Viskosität.
Phase 4 – Kontrolle & Finish. Nach 24 h entfernen wir Packer, verfüllen Bohrlöcher mit Schnellmörtel und schleifen bündig. Ein fluoreszierender Tracer (Uranin) überprüft Dichtheit: Null Farbaustritt = Erfolg. Bei einem Parkgaragenprojekt in Luzern (1 400 Rissmeter) sank Leckwassermenge von 19 l/h auf < 0,05 l/h. Die Bauwerksinspektion bestätigte – fünf Jahre später – trockene Bauteile, keine neue Rissbewegung.
Nachhaltigkeit & Wirtschaftlichkeit. Injektionsharze sind lösungsmittel‑ und VOC‑frei; PU‑Harz hydrolisiert nicht, Acrylgel bleibt elastisch 25 Jahre. Gegenüber Außenfreilegung spart das Verfahren bis 70 % Kosten und vermeidet CO₂‑Emissionen durch Erdaushub und Betonneubau.