Dicht bleiben trotz Chemie‑Cocktail. Schwimmbadfugen sind permanent Chlor, Ozon, UV‑Strahlung und pH‑Schwankungen ausgesetzt. Klassische Sanitär‑Silikone verlieren dabei innerhalb eines Jahres bis zu 40 % ihrer Elastizität. Die Folge sind Mikrorisse, durch die gechlortes Wasser in Beton und Bewehrung eindringt. Unser PU‑Hybrid‑System mit Glasfaser‑Armierung widersteht dieser Belastung über Jahrzehnte.Analyse & Wasserchemie. Vor Sanierungsbeginn messen wir Chlor‑ und Bromgehalt, pH‑Wert, Redox‑Potenzial sowie Temperatur am Beckenrand. Diese Parameter bestimmen Dichtstoffwahl und Aushärtezeit. Ein mobiles FT‑IR‑Gerät ermittelt Altwasserrückstände in bestehenden Fugen; das Ergebnis zeigt, ob ein Komplettaustausch nötig ist.Untergrundvorbereitung. Mit einem diamantsegmentierten Fugenfräser entfernen wir Altfugen 10 mm tief, reinigen die Flanken mittels Wasserstrahl (150 bar) und entkalken sie mit schwacher Citronensäure. Anschliessend neutralisieren wir den Untergrund und trocknen ihn bei 50 °C Heissluft. …
Dicht bleiben trotz Chemie‑Cocktail. Schwimmbadfugen sind permanent Chlor, Ozon, UV‑Strahlung und pH‑Schwankungen ausgesetzt. Klassische Sanitär‑Silikone verlieren dabei innerhalb eines Jahres bis zu 40 % ihrer Elastizität. Die Folge sind Mikrorisse, durch die gechlortes Wasser in Beton und Bewehrung eindringt. Unser PU‑Hybrid‑System mit Glasfaser‑Armierung widersteht dieser Belastung über Jahrzehnte.
Analyse & Wasserchemie. Vor Sanierungsbeginn messen wir Chlor‑ und Bromgehalt, pH‑Wert, Redox‑Potenzial sowie Temperatur am Beckenrand. Diese Parameter bestimmen Dichtstoffwahl und Aushärtezeit. Ein mobiles FT‑IR‑Gerät ermittelt Altwasserrückstände in bestehenden Fugen; das Ergebnis zeigt, ob ein Komplettaustausch nötig ist.
Untergrundvorbereitung. Mit einem diamantsegmentierten Fugenfräser entfernen wir Altfugen 10 mm tief, reinigen die Flanken mittels Wasserstrahl (150 bar) und entkalken sie mit schwacher Citronensäure. Anschliessend neutralisieren wir den Untergrund und trocknen ihn bei 50 °C Heissluft. Ein isocyanat‑freier Primer sorgt für 2 N/mm² Haftzugfestigkeit.
Aufbau der neuen Fuge. 1️⃣ Glasfaser‑Rundschnur einlegen (nicht brennbar, druckelastisch). 2️⃣ PU‑Hybrid‑Dichtstoff mit Luftdruckpistole einpressen; zulässige Bewegung ±50 % nach EN 15651‑4. 3️⃣ Fuge konkav glätten, Randzonen vollständig benetzen. 4️⃣ UV‑härtende Versiegelung auf Acrylatbasis aufbringen – sie schützt vor Sonnenlicht und Desinfektionschemie.
Inbetriebnahme & Kontrolle. Bereits nach 48 h darf das Becken wieder befüllt werden. Eine Dichtigkeitsprüfung per FarbstoffTracer (Uranin) belegt, dass keine Undichtigkeiten vorliegen. In einem Hallenbad in Luzern (25 × 12,5 m) sank der jährliche Wasserverlust von 18 m³ auf unter 1 m³ – das spart 1 600 CHF Wasser‑ und Energiekosten pro Saison.