Silikonfugen sind Verbrauchsteile – aber keine Wegwerfware. Obwohl Silikon als Werkstoff über Jahrzehnte elastisch bleiben kann, altert eine Badezimmer‑ oder Fensterfuge in der Praxis weit schneller: Reinigungschemie, UV‑Einstrahlung und Bewegungen im Bauteil bauen Netzstrukturen ab; Paraffinöle migrieren an die Oberfläche, Haarrisse entstehen. Wird eine lose Fuge nicht rechtzeitig ersetzt, dringen Feuchte, Fett oder Mikroorganismen hinter Fliesen, Werkstein oder Glas und setzen die Bausubstanz unter biologischen und chemischen Stress. Unsere Dienstleistung bietet einen normgerechten, dokumentierten Austausch – von der pilzhemmenden Sanitärfuge über die glasversiegelnde Neutralfuge bis zur UV‑beständigen Fassadenfuge.Analyse – Prüfung auf Material, Haftung, Schimmel. Ein Shore‑A‑Durometer misst Härteanstieg; liegt er > 5 Punkte über Soll, ist die Fuge versprödet. Fluoreszierendes Leckage‑Spray identifiziert Randundichtigkeiten, während ein ATP‑Test (Adenosintriphosphat) den mikrobiellen Befall …
Silikonfugen sind Verbrauchsteile – aber keine Wegwerfware. Obwohl Silikon als Werkstoff über Jahrzehnte elastisch bleiben kann, altert eine Badezimmer‑ oder Fensterfuge in der Praxis weit schneller: Reinigungschemie, UV‑Einstrahlung und Bewegungen im Bauteil bauen Netzstrukturen ab; Paraffinöle migrieren an die Oberfläche, Haarrisse entstehen. Wird eine lose Fuge nicht rechtzeitig ersetzt, dringen Feuchte, Fett oder Mikroorganismen hinter Fliesen, Werkstein oder Glas und setzen die Bausubstanz unter biologischen und chemischen Stress. Unsere Dienstleistung bietet einen normgerechten, dokumentierten Austausch – von der pilzhemmenden Sanitärfuge über die glasversiegelnde Neutralfuge bis zur UV‑beständigen Fassadenfuge.
Analyse – Prüfung auf Material, Haftung, Schimmel. Ein Shore‑A‑Durometer misst Härteanstieg; liegt er > 5 Punkte über Soll, ist die Fuge versprödet. Fluoreszierendes Leckage‑Spray identifiziert Randundichtigkeiten, während ein ATP‑Test (Adenosintriphosphat) den mikrobiellen Befall in RLUs quantifiziert. Aus den Werten leiten wir Sanierungsumfang und geeigneten Silikontyp ab: acetat‑ oder neutralvernetzend, fungizid zugesetzt oder glasklares High‑Modulus‑Silikon.
Demontage – sauber & beschädigungsfrei. Eine oszillierende Diamant‑Klinge schneidet Altfugen präzise heraus; gleichzeitig saugt ein HEPA‑Filter Staub und Pilzsporen ab. Edelstahl‑Spatel entfernen Restfilme, danach wird mit 70 % Isopropanol entfettet und getrocknet. Ein Primer – farblos, VOC‑arm – verstärkt die Randhaftung um bis zu 35 %.
Neuaufbau – Premium‑Silikon nach DIN EN 15651‑3. Mittels Druckluft‑Kartuschenpistole applizieren wir das Material gleichmäßig; eine PE‑Rundschnur verhindert Dreiflankenhaftung. Ein Glättmittel auf Propylenglycol‑Basis sorgt für schlierenfreie Hohlkehle. Nanostrukturierte Hydrophobierung reduziert Schmutzhaftung, 30 RAL‑nahe Farbtöne ermöglichen exakten Look. Aushärtung: fingernagel‑trocken nach 2 h, voll belastbar nach 24 h (20 °C / 50 % rF).
Qualitätssicherung & Wirtschaftlichkeit. Jede Fuge erhält ein Chargenetikett mit QR‑Code; ein digitales Protokoll hinterlegt Fotos, Materialchargen und Aushärtedaten. Ein Projekt in Sursee (540 m Fugen in Bad & Küche) zeigte nach 18 Monaten ATP‑Werte von nur 15 RLU (vorher 1 600 RLU) – Schimmelfreiheit wurde von einem externen Labor bestätigt. Der Eigentümer sparte 4 000 CHF Folgekosten durch Vermeidung einer Komplettsanierung.