Warum Beton in Tiefgaragen leidetJede Nacht parken Fahrzeuge mit nassen Reifen und winterlichem Tausalz in der Tiefgarage. Chloridionen dringen in den Beton ein und greifen die Bewehrung an. Gleichzeitig wirken Ritz‑ und Scherkräfte der Lenkbewegungen wie Sandpapier: Der Zementleim abrasiert, feiner Staub legt sich auf Lüftungsrohre und Brandmelder, die Wartungskosten steigen. Ohne Schutz sinkt die Restnutzungsdauer vieler Tiefgaragen auf weniger als 25 Jahre – ein enormer wirtschaftlicher Schaden für Immobilieneigentümer.Systemaufbau für maximale DauerhaftigkeitUnser Beschichtungspaket basiert auf einem hochgefüllten 2‑K‑Epoxidharz mit Quarzsand‑Sieblinie 0,3 – 0,9 mm. Auf den tragfähigen, kugelgestrahlten Untergrund applizieren wir einen feuchtigkeitstoleranten Primer, der Poren verfestigt und eine kraftschlüssige Verbindung sicherstellt. Darauf folgt eine Kratzspachtelung, die Riefen schließt und ein glattes Niveau erzeugt. Die Deckschicht wird mit Color‑Quarzsand …
Warum Beton in Tiefgaragen leidet
Jede Nacht parken Fahrzeuge mit nassen Reifen und winterlichem Tausalz in der Tiefgarage. Chloridionen dringen in den Beton ein und greifen die Bewehrung an. Gleichzeitig wirken Ritz‑ und Scherkräfte der Lenkbewegungen wie Sandpapier: Der Zementleim abrasiert, feiner Staub legt sich auf Lüftungsrohre und Brandmelder, die Wartungskosten steigen. Ohne Schutz sinkt die Restnutzungsdauer vieler Tiefgaragen auf weniger als 25 Jahre – ein enormer wirtschaftlicher Schaden für Immobilieneigentümer.
Systemaufbau für maximale Dauerhaftigkeit
Unser Beschichtungspaket basiert auf einem hochgefüllten 2‑K‑Epoxidharz mit Quarzsand‑Sieblinie 0,3 – 0,9 mm. Auf den tragfähigen, kugelgestrahlten Untergrund applizieren wir einen feuchtigkeitstoleranten Primer, der Poren verfestigt und eine kraftschlüssige Verbindung sicherstellt. Darauf folgt eine Kratzspachtelung, die Riefen schließt und ein glattes Niveau erzeugt. Die Deckschicht wird mit Color‑Quarzsand eingestreut und mit farbloser Versiegelung versiegelt – Einstreudichte und Harzanteil erfüllen die Abriebklasse AR1 nach DIN EN 13813.
Sicherheit & Optik
Drei standardisierte Rutschhemmstufen (R11, R12, R13) stehen zur Wahl. Fahrgassen markieren wir mit UV‑stabilem PU‑Linienlack; Pfeil‑ und Ziffernschablonen sorgen für ein klares Leitsystem. Optional integrieren wir Induktionsschleifen für E‑Ladeplätze, ohne die Beschichtung zu unterbrechen.
Rapid‑Härtung für minimale Ausfallzeit
Mit einer Spezialhärter‑Formulierung erreichen wir eine Druckfestigkeit von > 40 N/mm² innerhalb von 24 Stunden. Eine typische Objektgröße von 1 800 m² lässt sich über ein Wochenende sanieren: Freitag 18 Uhr Strahlen, Samstag Grundieren & Kratzen, Sonntag Deckschicht & Versiegelung, Montag 6 Uhr Freigabe für Verkehr.
Monitoring & Wartung
Wir installieren Chlorid‑Messbolzen an kritischen Stellen. Halbjährliche Bohrkernprüfungen zeigen, ob das Schutzsystem noch intakt ist. Ein Wartungsvertrag umfasst Reinigung, Reparatur von Spikes‑Schäden und jährliche Re‑Versiegelung der Fahrgassen, sodass die Deckschicht ihre Chemikalienbeständigkeit behält.