Weiße Wanne ≠ garantiert dichtMonolithische Stahlbetonkonstruktionen wurden als „Weiße Wanne“ geplant, doch in der Praxis werden Fugenbleche beim Betonieren verschoben, Fugenbänder nicht sauber angedrückt oder Betonageunterbrechungen nicht nachgearbeitet. Die Folge: kapillar aufsteigendes Grundwasser, feuchte Keller und muffige Technikräume. Eine nachträgliche Injektion der Fuge stoppt das Problem von innen – ohne Kernbohrung nach außen und ohne Erdarbeiten.PU‑Gel VS130 – elastisch, aber druckfestWir injizieren ein zweikomponentiges Polyurethan‑Gel mit variabler Reaktionszeit (30 s – 5 min). Das Material expandiert faktor 4, vernetzt sich mit dem Kapillargerüst und bleibt bei −30 °C elastisch. Druckdichtigkeit bis 7 bar ist durch Prüfzeugnis MPA NRW bestätigt. Dank seiner niedrigen Viskosität (180 mPa·s) fließt das Gel in Haarrisse ≥ 0,05 mm – ideal für Arbeits‑ und Sollrissfugen in …
Weiße Wanne ≠ garantiert dicht
Monolithische Stahlbetonkonstruktionen wurden als „Weiße Wanne“ geplant, doch in der Praxis werden Fugenbleche beim Betonieren verschoben, Fugenbänder nicht sauber angedrückt oder Betonageunterbrechungen nicht nachgearbeitet. Die Folge: kapillar aufsteigendes Grundwasser, feuchte Keller und muffige Technikräume. Eine nachträgliche Injektion der Fuge stoppt das Problem von innen – ohne Kernbohrung nach außen und ohne Erdarbeiten.
PU‑Gel VS130 – elastisch, aber druckfest
Wir injizieren ein zweikomponentiges Polyurethan‑Gel mit variabler Reaktionszeit (30 s – 5 min). Das Material expandiert faktor 4, vernetzt sich mit dem Kapillargerüst und bleibt bei −30 °C elastisch. Druckdichtigkeit bis 7 bar ist durch Prüfzeugnis MPA NRW bestätigt. Dank seiner niedrigen Viskosität (180 mPa·s) fließt das Gel in Haarrisse ≥ 0,05 mm – ideal für Arbeits‑ und Sollrissfugen in Bodenplatten oder aufgehenden Wänden.
Injektion durch die Wand – minimalinvasiv
Über ein Rastersystem von Ø 12 mm Packerbohrungen (Raster 25 cm) injizieren wir das Gel unter 20 bar, bis Rückfluss aus benachbarten Packern auftritt. Ein Farbindikator im Gel zeigt optisch, ob alle Kapillaren gefüllt sind. Die Wandstärke wird per Ultraschall gemessen, Bohrtiefe elektronisch begrenzt, um Bewehrung nicht zu verletzen.
Kontrollierte Trocknung
Nach 24 h kontrollieren wir die Restfeuchte mit CM‑Messung und Infrarotkamera. 85 % der Gebäude erreichen schon nach zwei Wochen den Zielwert von < 4 M‑%. Anschließend kann Estrich‑ und Wandaufbau bedenkenlos erfolgen – Schimmelprävention inklusive.
Dauerhafte Sicherheit
Das PU‑Gel ist hydrolysebeständig, frei von TDI und Lösemitteln. Ein Monitorpacker bleibt in jeder Fuge als Prüfport. Im Wartungsvertrag sind kostenlose Kontrollinjektionen innerhalb von zehn Jahren enthalten, sollten sich Bewegungsfugen unerwartet öffnen.