Dehn‑ & Bewegungsfugen in Luzern

Bewegungsausgleich, langlebig, sicher

03 December 2025    20 Dehnfugen Bewegungsfugen Bauwerksbewegung

Dehn‑ und Bewegungsfugen sind essenzielle Bauteile, die in Gebäuden Setzungen, Temperaturschwankungen und Vibrationen ausgleichen und so Schäden durch Spannungsrisse vermeiden. In Bereichen wie Fassadenanschlüssen, Betonbodenplatten, Brückenbauwerken oder Hallendecken werden Fugenbänder aus EPDM oder PU eingesetzt, die bei Bewegungen bis zu ±25 % ihrer Nennbreite sicher abdichten und gleichzeitig flexibel bleiben. Bereits in der Planungsphase ermitteln unsere Experten in Luzern mit digitaler Thermografie und Risskamera die erwarteten Bewegungen und legen Fugenspaltbreiten, Profiltypen und Untergrundvorbereitung exakt fest.

Die fachgerechte Ausführung beginnt mit der gründlichen Reinigung des Fugenkanals, bei der Staub, Rückstände und alte Dichtstoffe entfernt werden. Anschließend tragen wir einen lösemittelfreien Primer auf, der die Adhäsion des neuen Fugenprofils optimiert und zugleich fungizid wirkt. Je nach Anforderung wählen wir zwischen vorkomprimierten Bändern, geschäumten Profilen und spritzbaren 2‑Komponenten‑Dichtstoffen, alle geprüft nach EN ISO 11600 und EN 1366 für Bewegungsaufnahme und Feuerwiderstand.

Beim Einbau wird das Profilband unter definierter Vorspannung in den Kanal eingeführt und mit seitlichen Abdeckstreifen fixiert. Spritzbare Systeme werden gleichmäßig in einem Winkel von 30 Grad appliziert und sofort mit Fugenglätter oder Spachtel geglättet, um Hohlräume zu vermeiden. Die Aushärtung erfolgt bei Raumtemperatur innerhalb von 24–48 Stunden, danach prüfen wir mittels Druckluft‑ und Wassertest die Dichtheit und Beweglichkeit im Zug‑ und Druckverformungsmodus.

Regelmäßige Wartung ist entscheidend: Unsere Techniker empfehlen halbjährliche Sichtprüfungen auf Versprödung, Rissbildung oder Ablösung, insbesondere bei Profilen an stark belasteten Verkehrs- oder Fassadenfugen. Kleinere Schäden lassen sich mit Nachlegebändern oder Kartuschenpräparaten ausgleichen. Alle Befunde werden in einem digitalen Protokoll mit Fotos, Messwerten und Charge‑Nummern dokumentiert, um die Fugenperformance langfristig zu gewährleisten.

In Kombination mit intumeszierenden Brandschutzkomponenten bieten wir Systeme, die bei Temperaturen über 1 000 °C für bis zu 90 Minuten einen wirksamen Feuerstopp gewährleisten. So verbinden Sie Bewegungsaufnahme und Sicherheit im Brandfall in einem Arbeitsgang. Kontaktieren Sie uns für eine individuelle Beratung, präzise Gefährdungsanalyse und ein transparentes Festpreisangebot – für dauerhaft funktionale und sichere Dehn‑ und Bewegungsfugen in Ihrem Bauprojekt.

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I Tipps & Tricks zum Selbermachen

In diesem 400‑Wörter‑Guide erfahren Sie, wie Sie Ihre Dehn‑ und Bewegungsfugen selbst prüfen und kleinere Ausbesserungen durchführen können, um dauerhafte Dichtheit und Sicherheit zu garantieren. 1. Sichtprüfung: Untersuchen Sie bei Tageslicht oder mit LED‑Lampe alle Fugen auf Risse ab 1 mm, Ablösungen und Materialversprödung. Markieren Sie die Stellen auf einem Bauplan und notieren Sie Datum und Messwerte. 2. Fugenbreitenmessung: Verwenden Sie eine Fugenlehre oder Messschieber, um Fugenspaltweiten an drei Punkten pro Fuge zu erfassen. Werte über 25 % der Nennbreite erfordern den Austausch des Profilbandes. 3. Reinigung: Säubern Sie den Fugenkanal mit Druckluft und weichem Pinsel, um Staub und Schmutz zu entfernen. Bei Ölverschmutzung nutzen Sie einen pH‑neutralen Reiniger und lassen alles 24 Stunden trocknen. 4. Untergrundvorbereitung: Tragen Sie bei Bedarf einen lösemittelfreien Haftvermittler auf, um die Adhäsion neuer Profile oder Dichtstoffe zu verbessern. 5. Materialauswahl: Wählen Sie das passende Profilband (EPDM für Außen, PU für Innen) oder eine spritzbare 2‑Komponenten‑Dichtmasse nach EN ISO 11600. 6. Einbau oder Nachlage: Bei Profilbändern setzen Sie das neue Band bei 50 % Kompression in den Kanal ein und fixieren es. Bei spritzbaren Dichtstoffen füllen Sie die Kartusche und injizieren Sie gleichmäßig unter leichtem Druck. Glätten Sie die Oberfläche mit einem Fugenglätter. 7. Endkontrolle und Dokumentation: Prüfen Sie nach 24 Stunden Aushärtungszeit die Dichtheit und Flexibilität durch leichten Druck. Halten Sie alle Produktchargen, Messwerte und Arbeitszeiten in einem Protokoll fest. Wiederholen Sie diese Wartung jährlich und lassen Sie alle fünf Jahre eine professionelle Kontrolle durch einen ISO 9001‑zertifizierten Fachbetrieb einschließlich Wärmebildanalyse durchführen, um Ihre Fugen dauerhaft dicht, sicher und brandgeschützt zu erhalten.

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